Die Suche nach dem Grundstück

Als überraschend schwierig und langwierig hat sich die Suche nach dem richtigen Grundstück herausgestellt. Das Angebot an Grundstücken war sehr überschaubar. Insbesondere, wenn man alle Angebote mit Quadratmeterpreisen über 400 € nicht mehr in Betracht ziehen möchte. Zunächst hatten wir bei entsprechenden Plattformen im Internet gesucht und schließlich bei vielen Gemeinden und Stäten in unserer Region direkt nachgefragt.

Für uns stand fest, wir wollen nicht aus der Region wegziehen und auch nicht zu sehr außerhalb wohnen. Die Infrastruktur in unserm neuen Heimatort muss stimmen. Ein passender Kindergarten muss verfügbar sein und auch zukünftige Schulen müssen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein. Der Weg zu unseren Arbeitsplätzen sollte natürlich auch nicht zu weit werden.

Schließlich tat sich im Januar 2014, eine gute Gelegenheit in unsere Nähe auf. Die Gemeinde Altlußheim war gerade dabei ein neues Baugebiet „Hockenheimer Flur II“ zu erschließen. Der Verkauf der Grundstücke sollte gegen Ende März 2014 losgehen und bebaubar sollten diese ab Oktober 2015 sein.

Nachdem wir uns näher mit der Gemeinde und dem unmittelbaren Umfeld beschäftigt hatten, war das unsere favorisierte Alternative.

Allerdings hat sich der Verkaufsbeginn schließlich bis Oktober 2014 hinausgezögert. Und viel schlimmer, die Grundstücke wurden von der Gemeinde versteigert. Der Mindestpreis wurde vorgegeben und nach oben gab es praktisch kein Limit. Wir dachten zunächst das hierdurch unser Chancen ein Grundstück zu ergattern sehr gering sind. Der Immobilienmarkt boomt und vermutlich gibt es viele Käufer mit wesentlich mehr finanziellen Mitteln.

Schließlich haben wir unser Gebot für drei Grundstücke abgegeben.

Am 23.Oktober 2014 wurden im Bürgerhaus der Gemeinde Altlußheim alle Gebote öffentlich verlesen. Die Spannung war schier unerträglich und ich war sehr aufgeregt. Es gab einige weitere Gebote auf unser Top-Grundstück. Doch keines davon überbot uns. Der Unterschied zwischen unserem und dem nächst niedrigeren Gebot betrug lediglich 2000€.

Danach stand es also fest, wir haben unser Grundstück bekommen und zwar das absolute Top-Grundstück, unser absoluter Favorit. Dies wurde uns zunächst auch telefonisch von den Mitarbeitern der Gemeinde nochmals bestätigt. Es hätte ja sein können, dass ich bei der Vorlesung der Gebote etwas verpasst hatte. Ungefähr zwei Wochen später (eine gefühlte Ewigkeit) kam das offizielle Schreiben der Gemeinde. Danach sind dann endgültig die Sektkorken geknallt.

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