Ein Wunder: Die Hausanschlüsse sind fertig

Kaum zu glauben aber wahr, die Hausanschlüsse sind endlich fertiggestellt. Seit letztes Jahr Oktober schiebe ich den Termin zunächst monateweise und seit März diesen Jahres wochenweise von einem Termin auf den anderen. Zunächst wussten wir ja nicht wann der Bau tatsächlich beginnt bzw. die Erschließung abgeschlossen ist, also blieb nichts übrig außer erstmal einen wahrscheinlichen Beginn anzunehmen, da bei der Beantragung (Juni 2015) der Hausanschlüsse bei den Versorgen ein Termin genannt werden musste.
Und dann Stand da eben ein Gerüst ums Haus und der Graben für die Hausanschlüsse konnte nicht ausgehoben werden.

Das Erstellen der Hausanschlüsse ist aus meiner Sicht auch ziemlich doof gelöst. Erst wird der Keller verfüllt und anschließend wieder ein Graben für die Hausanschlüsse ausgehoben. Ich hatte hier von den Versorgern die Auskunft erhalten, dass dies nicht anders möglich ist. Solange der Keller nicht abschließbar ist kann man die Hausanschlüsse angeblich nicht erstellen. Mittlerweile hatte ich im Baugebiet auch schon gesehen, dass die Hausanschlüsse vor dem Verfüllen des Kellers erstellt wurden. Kommt wohl immer darauf an, an welchen Sachbearbeiter man gerät. Das ist ärgerlich, denn wir hätten hier ein paar Euros sparen können. Hinterher ist man halt immer schlauer…

Die Hauptarbeiten zur Erstellung der Hausanschlüsse waren nach rund zwei Tagen abgeschlossen. Mit dem Subunternehmen von Netze BW und der Gemeinde Altlußheim hatte die Absprache gut und zuverlässig geklappt. Der absolute Knaller ist das Subunternehmen von Unitymedia. Die haben von allen beteiligten am wenigsten zu tun und waren schon am häufigsten da. Mal ganz abgesehen davon, dass hier zu abgesprochenen Terminen einfach keiner erscheint. Obwohl der Termin am Tag zuvor noch telefonisch bestätigt wurde.

 

Advertisements

Die Fliesenarbeiten sind abgeschlossen

Ab Dienstag Morgen hatten die Fliesenleger losgelegt. Am Dienstag Abend hatten wir uns nochmals zur Besprechung aller Details getroffen und dann ging es los. Freitags war, bis auf die Fugen, die mit Silikon gefüllt werden müssen, bereits alles fertig.
Die Fliesenleger haben eine ganz hervorragende Arbeit geleistet. Insgesamt sind wir momentan voll im Zeitplan bzw. sogar etwas schneller als geplant.

Bei der Besprechung der Details hatten uns die Handwerker vom Verlegen im Drittelverbund abgeraten, so wurde es bei der Bemusterung ursprünglich von uns geplant. Begründung dafür war, dass die von uns ausgewählten Fliesen nicht eben genug sind und eine leicht konkave Form aufweisen. (Das ist bei manchen Fliesen ganz normal und liegt im Rahmen der erlaubten Toleranzen. Hat auch nichts mit günstig oder teuer zu tun.). Das reicht aber aus, um leichte Unebenheiten auf der gefliesten Fläche zu erzeugen (je größer der Versatz ist, um so auffälliger werden die Unebenheiten sichtbar). Die Empfehlung der Handwerker war die Verlegung mit Kreuzfuge.
Wir hatten sowieso  darüber nachgedacht einen anderen Versatz zu wählen, dabei dachten wir aber eher an einen Halbverbund. Das wäre aber wie bereits erwähnt noch ungünstiger gewesen, also sind wir der Empfehlung der Handwerker gefolgt. Wir hatten zunächst etwas Bedenken wegen dieser Entscheidung, aber als wir das Ergebnis gesehen hatten, waren wir  sehr zufrieden.

Was ich persönlich an dieser Stelle im nachhinein bemängeln muss, ist die Beratung bei der Bemusterung. Gussek-Haus hat diese Fliese bestimmt nicht zum ersten mal verkauft / verlegt, das hätte man wissen müssen. Und dann hätte man das auch direkt bei der Bemusterung schon klären können. Wir sind zwar auf Toleranzen hingewiesen worden, aber im Zusammenhang mit der Fugenbreite. Im Bemusterungprotokoll sind auch nochmals Hinweise auf erlaubte Höhentoleranzen enthalten, aber auf diese Problematik kann man daraus nicht schließen.

Wenn man sich also auf ein ganz bestimmtes Verlegemuster von vornherein festlegen möchte, sollte man die Problematik bereits beim Kauf / Auswählen der Fliesen abklären.

Beim Verlegen der Wandfliesen haben sich die Handwerker zu 100% an die in der Bemusterung erzeugten Vorgaben gehalten (3D Badplanung).

Als Bodenfliesen haben wir uns für die Grohn Vincent  (VNT 932; 30 x 60 Format; Anthrazit und Beige) entschieden.

Zum Thema Fliesen auf jungem Estrich:
Die Fliesen wurden auf Estrich gelegt, der nicht mal 7 Tage getrocknet war. Hier wurde zum einen schnell trocknender Spezialestrich verwendet (siehe Der Estrich wurde fertiggestellt) und zum anderen spezieller Fliesenkleber (von Weber) genutzt. Ich vertraue mal darauf, dass die Profis von Gussek-Haus genau wissen was sie da tun. Ich sehe das noch immer etwas skeptisch, trotz der eingesetzten Materialien und des bisher sehr guten Ergebnisses. Zum Glück gibt es eine Garantie. Und wenn die Fliesen in den nächsten fünf Jahren halten, wird wohl auch nichts mehr schief gehen.

Bilder Mittwoch:

 

Bilder Freitag:

Der Estrich wurde fertiggestellt

Am Freitag wurde an einem Tag der Estrich im gesamten Haus eingebracht. Das wurde von der Firma Athe-Term erledigt. Ich habe die drei Handwerker nur am Abend kurz vor Ihrer Abfahrt angetroffen. Der erste Eindruck war wie immer sehr ordentlich.
Sehr unangenehm war dagegen der übrig gebliebene Sand, insbesondere weil dieser auf dem Nachbargrundstück abgeladen wurde und deshalb nicht einfach verteilt werden kann sondern erst mal auf unser Grundstück geschafft werden muss.

Zum Thema Estrich:
Bei uns wurde ein Athe-Term Vuno Zement-Estrich verwendet. Dabei handelt es sich um einen Spezialestrich, der besonders schnell trocknet und auch besonders schnell belagsreif ist. Laut Herstellerangaben braucht dieser nur 5-8 Tage zur Trocknung (Belagsreife). So wie ich das verstehe, ist das eigentliche Produkt von Athe-Term nur der Trocknungsbeschleuniger, welcher dem Zement-Estrich beigemischt wird.

In den ersten beiden Tagen ist bei uns erstaunlich wenig Feuchtigkeit im Haus gewesen. Die Fenster waren nur leicht beschlagen, da hatte ich schon ganz andere Bilder gesehen und anderes von Bekanten und Freunden erzählt bekommen. Am Montag war deutlich zu sehen, dass der Trocknungsprozess rasch voranschreitet.

Das Thema Belagsreife hat bei mir im Vorfeld für einige Verwirrung gesorgt, da nach der Planung von Gussek-Haus schon kurze Zeit nach der Einbringung des Estrichs, Fliesen verlegt werden sollten. Üblicherweise braucht Estrich ca. 28 Tage bis zur Belagsreife und ein Test z.B. nach CM-Methode muss zeigen, dass der Estrich trocken genug ist. Ganz zu schweigen vom notwendigen Aufheizprogramm, das durchgeführt werden muss. Auf Nachfragen zum Thema bei Gussek-Haus kamen zunächst erstmal Antworten, die mich noch weiter verunsichert hatten. Nach längerern Diskussionen konnte die Sache geklärt werden.

Hier hätte Gussek-Haus bereits im Vorfeld besser informieren können, das wäre wesentlich einfacher gewesen.

Bilder Freitag:

 

Bilder Montag:

Action auf der Baustelle…

Diese Woche war richtig Action auf der Baustelle…

Spachtelarbeiten:
Wie bereits berichtet, wurden diese Woche die Spachtelarbeiten und Trockenbauarbeiten abgeschlossen. Mittlerweile hatte ich auch eine Möglichkeit mir die Arbeiten genau anzuschauen. Und auf den zweiten Blick sieht es noch besser aus als auf den ersten. Ich würde sagen besser geht es nicht. Auch an Stellen, die ich eher kritisch gesehen hatte, wie z.B. an der korrigierten Lüftung im Bad DG bzw. Schlafzimmer, ist die Wand glatt wie ein Babypo.

 

 

Außenputz:
Heute waren die Verputzer mit fünf Mann da und haben an einem Tag den gesamten Außenputz (2. Schicht) aufgetragen. Sieht auch alles tiptop aus. Soweit ich das gesehen habe, wurde auch sehr ordentlich gearbeitet und alle Fenster sind sauber geblieben.
Jetzt sieht es schon richtig hübsch aus unser Haus.

 

 

Fußbodenheizung:
Seit gestern wurde an der Fußbodendämmung gearbeitet und heute die Fußbodenheizung verlegt. Heute morgen habe ich noch mit den Handwerkern besprochen wo genau der Kamin platziert werden wird, damit hier keine Dämmung bzw. Fußbodenheizung verlegt wird. Heute Abend waren die Arbeiten im EG und DG vollständig abgeschlossen. Im Keller sind noch wenige Restarbeiten übrig, die morgen früh abgeschlossen werden und dann geht es auch direkt mit dem Estrich weiter. Auch hier kann ich nur sagen, dass die Arbeiten extrem ordentlich ausgeführt wurden und die Handwerker von Athe-Term einen sehr kompetenten Eindruck bei mir hinterlassen haben.

 

 

Wo die Pfütze herkam…

Unser Bauleiter hatte sich wie versprochen die Pfütze im Keller angeschaut. Seine Erklärung dafür: Die Pfütze ist Kondenswasser, welches sich an der Luftansaugung der Wärmepumpe gebildet hatte und hier heruntergetropft ist.
Ich muss sagen, ich persönlich kann mir das nur schwer vorstellen. Aber eine bessere Erklärung habe ich momentan auch nicht. Ich werde das mit Argusaugen weiter beobachten.

Und noch ein Problemchen…

Etwas beunruhigen finde ich momentan, dass ich am Wochenende eine kleine Pfütze im Keller vorgefunden hatte, nachdem es letzt Woche einige Tage geregnet hat. Ist zwar nur eine sehr kleine, aber wie kann hier eine Pfütze entstehen? Sämtliche Wasser- und Abwasserleitungen sind noch nicht in Betrieb. Die Kellerwände sind glücklicherweise alle staubtrocken. Ich bin gespannt, was unser Bauleiter zu dem Thema morgen zu sagen hat. Er war heute auf der Baustelle und hatte sich das angeschaut.