Verzögerungen beim Außenputz und den Hausanschlüssen

Beim Außenputz hat sich bisher noch nichts getan. Ab nächste Woche KW 13 soll es dann laut unserem Bauleiter Herrn Gaube losgehen. Das ist eigentlich kein Problem, da die Arbeiten hier völlig unabhängig vom Innenausbau durchgeführt werden können. Die Arbeiten kollidieren allerdings mit der Erstellung der Hausanschlüsse, da das Gerüst im Weg steht und ein erheblicher Teil abgebaut werden müsste.
Die Hausanschlüsse wurden aus diesem Grund ja schon von KW 10 nach KW 13 verschoben und müssen nun erneut verschoben werden. Der nächste Versuch die Hausanschlüsse zu erstellen ist jetzt in KW 15 geplant. Das muss dann klappen, da es sonst langsam knapp wird. Spätestens in KW 17 müssen die Hausanschlüsse vollständig fertiggestellt sein, damit die Installationsarbeiten Takt 2 pünktlich und vollständig abgeschlossen werden können. Noch ist alles im grünen Bereich und ich bin optimistisch, dass diesmal alles wie geplant klappt.

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Installations- und Elektroarbeiten Takt 1 abgeschlossen

Die Arbeiten in diesen Bereichen sind momentan voll im Zeitplan und Takt 1 Heizung, Sanitär und Elektro ist abgeschlossen.

Heizung und Sanitär:
Sämtliche Wasser- und Abwasserleitungen, sowie die Hauptversorgungsleitungen für die Heizung (Leitungen bis zu den Heizkreisverteilern in den Geschossen) sind verlegt. Ebenfalls sind alle Leitungen für die kontrollierte Be- Entlüftung angeschlossen / verlegt worden. Im Keller wurde die LWZ 304 (Wärmepumpe von Stiebel Eltron) weitestgehend aufgebaut und angeschlossen.
Die Ausführung der Arbeiten wurde ordentlich durchgeführt und hinterlassen bei mir einen guten Eindruck. Das eingesetzte Material für alle wasserführenden Leitungen stammt vom Hersteller REHAU (System RAUTITAN flex).

Was aus meiner Sicht nur suboptimal durchgeführt wurde, ist die Planung zum Verlauf der Leitungen, insbesondere der Warmwasserleitungen. Hier habe ich erwartet, dass die Leitungen auf dem kürzesten Weg von der Heizung zum Verbrauchsort geführt werden. Das ist insbesondere im Bad EG nicht der Fall, hier hätte man mindestens 6 m Leitung sparen können.

Im Bad OG konnten wir in letzter Sekunde einen Planungspatzer unsererseits beheben. Wir hatten hier die Oberkante Badewanne während der Bemusterung auf 60 cm festgelegt. Das hatte perfekt zum Fliesenbild gepasst und mit dem Zollstock abgemessen machte die Höhe einen guten Eindruck. Als ich die Badewanne dann in aufgebautem Zustand gesehen hatte, kam mir das doch sehr hoch vor (auch wenn der Estrich momentan noch fehlt). Zuhause hatte ich dann unsere aktuelle Wannenhöhe gemessen und Schreck lass nach, die lag doch tatsächlich bei gerademal 45 cm. Nach etwas Grübeln, Experimentieren und Abwägen der Vor- und Nachteile hatten wir beschlossen die Wanne um 10 cm tiefer legen zu lassen. Was dann auch ohne größere Probleme umgesetzt werden konnte.

 

 

Elektro:
Der Elektroverteilerkasten im Keller ist weitestgehend aufgebaut. Dadurch sieht es im Keller auf einen Schlag viel ordentlicher aus, da der riesige Kabelsalat von gefühlten 1000 Leitungen verschwunden ist. Im Keller wurden in allen Räumen die geplanten Schalter und Steckdosen angebracht. Im EG und DG war im Bereich Elektro nicht viel zu tun, aber auch hier sind alle unterputz Einsätze für Schalter und Steckdosen sowie die Raumtemperaturregler für die Fußbodenheizung angebracht worden. Alle Arbeiten wurden auch in diesem Bereich ordentlich ausgeführt.

Der Spitzboden

Ich habe es diese Woche endlich mal geschafft einen Blick in unseren Minispitzboden zu werfen. Da wir eine recht geringe Dachneigung von 25° haben und im OG eine max. lichte Raumhöhe von 2,75 m, kann man durch den Spitzboden nur kriechen. Über den Spitzboden ist der Dachausstieg für den Schornsteinfeger erreichbar und für das Aufbewahren von z.B. übrig gebliebenen Dachziegeln oder Fliesen reicht es allemal aus. Der Spitzboden ist über eine recht massive Deckenlucke im Flur OG erreichbar. Diese muss gut isolieren bzw. luftdicht sein, da der Spitzboden nicht gedämmt ist.

 

Diese Woche und die weitere Planung

Diese Woche hätten die Hausanschlüsse hergestellt werden sollen. Diese Arbeiten werden von Netze BW, Gemeinde Altlußheim, Telekom und Unitymedia (bzw. deren Subunternehmer) durchgeführt. Dies war nicht möglich, da das Gerüst im Weg steht. Es wäre recht aufwendig gewesen das Gerüst zurückzubauen, es hätte mehr als ein Viertel abgebaut werden müssen. Also wurden die Arbeiten von mir (in Absprache mit unserem Bauleiter) nach KW 13 verschoben. Bis dahin sollte das Gerüst komplett abgebaut werden können. Ab nächster Woche geht dann hoffentlich auch alles in gewohntem Tempo weiter. Das Verputzen des Hauses ist die letzte wetterabhängige Arbeit. Ich hoffe, wir haben hier wieder Glück!

Hier ist die aktuelle Planung von Gussek-Haus wie es weiter gehen soll:

Auszuführende Arbeiten Kw. Gepl. Beginn Kw. Gepl. Fertig
Elektro Vorinstallation Takt 1 11 12
Heizung Sanitär Takt 1 11 12
Außenputz 11 12
Spachtler 13 13
Estrich / Fußbodenheizung 14 14
Fliesen (Bäder, Küche, Flur EG) 15 16
Heizung Sanitär Endmontage Takt 2 17 17
Elektro Takt 2 17 17
Tischler (Treppe / Innentüren) 18 18

Doch noch einen kleinen Fehler gefunden

Letztes Wochenende ist mir dann doch noch eine keiner Fehler aufgefallen. Der hat mit der kontrollierten Be- und Entlüftung zu tun. Das geplante Entlüftungsventil im Badezimmer OG (in der Wand zwischen Schlafzimmer und Bad OG) ist versehentlich in Richtung Schlafzimmer eingebaut worden. Dort ist eigentlich ein Zuluftventil im Boden unter dem Fenster geplant. Unser Bauleiter hatte sich das diese Woche ebenfalls angeschaut und lässt das korrigieren.